Gewölbe zum Hexenviertel wurden saniert

Schrittweise veränderte sich der ehemalige Arbeits-und Heizungskeller des Huthauses Ehelechner:

 

Der Ölbrenner, der mit einer funktionalen Trennwand vom Rest des Raumes abgetrennt war-wurde rückgebaut und auch der Durchgang vom großen zum kleinen Gewölbe wieder freigelegt.

 

Nun endlich kehrt der alte, ursprüngliche Gewölbecharakter zurück: Dort wo die 2 Gewölberäume durch eine Wand mit Brandschutztür-Durchgang abgeteilt waren, entstehen 2 Rundbögen als neuer stigerechter Durchgang und Verbindung zwischen den Räumen.

 

Um die absolute Stabilität der zwei Gewölbe sicherzustellen wurden in den Räumen oberhalb der Gewölbe die Dielen vorsichtig gehoben und die Gewölbedecken in mühevoller Arbeit von Staub, Sand und Schutt befreit. Danach wurden die Ziegelfugen ausgekratzt und komplett neu verfugt.

 

Das gesamte Gewölbe wurde gesandstrahlt um den alten, brüchigen Putz zu entfernen und einen festen Untergrund für neuen Kalkputz zu schaffen.

 

Dieser ist nun aufgetragen: Die charakteristischen Formen & Linien der Gewölberäume wurden beibehalten.

 

Historische Zementfliesen wurden auf die Glasschaumschotter-Isolierung und den darüber neu vergossenen Estrich verlegt. Heizspiralen im Boden sorgen für angenehme Temperatur und wohlige Wärme im gesamten Erdgeschoß.

 

Gewölbe vor der Sanierung

Wandputz abschlagen, Boden rausstemmen,Rohrschächte graben

Wanddurchbruch zum kleinen Gewölbe zugunsten zweier offener Bögen, Glasschaumschotter als Boden-Isolierung

Heizspiralen & danach der ersehnte, neue Bodenestrich

Endlich: Gewölbe mit historischen Zementfliesen gefliest & die wunderschön-ursprünglichen Gewölberäume verputzt

Nun zieht Cafè-Ambiente ein...

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